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BERUFSUNFÄHIGKEIT VS. ERWERBSUNFÄHIGKEIT

Wichtige Unterschiede in Definition und Konsequenz

Wenn man darüber spricht, dass man aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten kann, muss man ganz klar unterscheiden zwischen der Berufsunfähigkeit und der Erwerbsunfähigkeit. Denn diese beiden Formen werden oft verwechselt und das kann bei einer Fehleinschätzung des Risikos zu schweren finanziellen Folgen führen.

Erwerbsfähig ist man dann, wenn man weniger als drei Stunden in der Lage ist, irgendeinem Beruf nachzugehen. Voraussetzung für die Erwerbsunfähigkeit ist also der Verlust der Arbeitskraft in jedem Bereich. Wer erwerbsunfähig ist, erhält vom Staat eine finanzielle Unterstützung in Form der Erwerbsunfähigkeitsrente.

Die Berufsunfähigkeit bezieht sich ganz speziell auf die Möglichkeit, in seinem zur Zeit ausgeübten Beruf arbeiten zu können. Man spricht dann von Berufsunfähigkeit, wenn man im Verhältnis zu seinen Arbeitskollegen nur noch 50% oder weniger in seinem Beruf arbeiten kann. Um den Unterschied Berufsunfähigkeit vs. Erwerbsunfähigkeit deutlich zu machen, bietet sich das Beispiel des Bäckers an. Sollte dieser plötzlich an einer Mehlallergie erkranken, ist er nicht mehr in der Lage, den Beruf des Bäckers weiter auszuüben. Da er aber jeden anderen, mehlfreien Beruf ausüben kann, gilt er zwar als berufsunfähig aber nicht als erwerbsunfähig.

Der Unterschied zwischen Berufsunfähigkeit und Erwerbsunfähigkeit spielt auch eine große Rolle, was die staatliche Unterstützung angeht. Wie eben schon angesprochen erhält der Erwerbsunfähige eine kleine finanzielle Unterstützung des Staates. Für alle Personen, die nach dem 1. Januar 1961 geboren sind, gibt es dagegen keinerlei staatliche Unterstützung im Falle der Berufsunfähigkeit. Für diesen Fall muss jeder privat für sich eine Absicherung treffen, um dann nicht ohne Einkommen dazustehen. Allerdings muss man hier auch sagen, dass die Gelder, die man im Falle der Erwerbsunfähigkeit erhält, auch nicht so große Summen sind, dass man allein damit auskommen kann. Vor allem muss man auch schon sehr schwer gesundheitlich getroffen sein, um vom Staat eine solche Unterstützung genehmigt zu bekommen. Daher sollte jeder für jeden Fall private Vorkehrungen treffen, um jederzeit in der Lage zu sein, sein Einkommen zu ersetzen und die laufenden Kosten bezahlen zu können.


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