Um im Alter den bisherigen Lebensstandard zu halten reicht die Rente aus der gesetzlichen Versicherung nicht aus, es einsteht die sogenannte Versorgungslücke. Um diese zu schließen Bedarf es unbedingt einer zusätzlichen Altersvorsorge. Möglichkeiten dieser gibt es viele, sei es die Lebensversicherung mit Kapitalwahlrecht oder die klassische Rentenversicherung mit der monatlichen Auszahlung einer Rente. Auch ein Haus kann Altersvorsorge angedacht werden, den Eigentum spart Miete und somit Kosten. Auch der Staat fördert das Sparen für das Alter, sei es durch die Riesterrente oder durch die Förderung des Eigenheim durch Wohnungsbauprämie und ähnlichem. Bei den Überlegungen sollten jedoch auch Faktoren wie Pfändungssicherheit und auch Hartz-IV-Sicherheit eine Rolle spielen, hier stellt beispielsweise die Riester Rente eine Alternative dar.
Gedanken ans Alter und eine zusätzliche Altersvorsorge sind unumgänglich. Wichtig ist es die Wahl der Altersvorsorge zu überdenken, Chancen und Risiken abzuwägen. Hohe Renditen bei fondgebunden Anlagen tragen ein höheres Risiko, konservative Anlagen hingegen sind sehr sicher. Wohneigentum ist besonders krisensicher, kann aber nicht immer im Bedarfsfall liquid gemacht werden, auch der arbeitsmarktbedingte Umzug ist dann nicht problemlos möglich. Der vorzeitige Verkauf von Lebensversicherungen ist ebenso negativ. Das Geld jedoch für den Fall des finanziellen Engpass unter dem Kopfkissen zu verstecken oder auf dem Sparbuch ruhen zu lassen ist keine vernünftige Alternative, die Zinsen decken in der Regel nicht einmal die Inflation.
Natürlich gibt bei der Wahl der zusätzlichen Altersvorsorge kein Allheilmittel, in der Regel ist eine Kombination der verschiedensten Anlageform sinnvoll, so kann sichergestellt werden, dass sowohl kurz- als auch langfristig Kapital vorhanden ist.
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