Die weltweite Finanzkrise wurde im Grunde genommen auch mit dadurch ausgelöst, dass Bankmanager zwar im Interesse ihrer Kunden für diese eine immer noch bessere Rendite auf Anlageprodukte erwirtschaften wollten und somit auch in hochspekulative Produkte investierten. Dieses Verlangen nach mehr Ertrag und dem Ziel, möglichst viel Rendite zu erzielen, ist in nahezu allen Bereichen, wo mit Geld gearbeitet wird, vorhanden; auch bei kapitalgedeckten Versicherungen. Und da bildet die Riesterrente auch keine Ausnahme, wenngleich die Versicherungen per Gesetz verpflichtet wurden, die eingezahlten Beiträge nebst gewährten Zulagen dem Versicherten zu garantieren. Von daher scheint wenig Spielraum gegeben zu sein, wenn es um renditestarke Produkte für Riester-Verträge geht. Eine Ausnahme bilden hier die Riester Hybridpolicen, also fondsgebundene Versicherungen. Zwar werfen schon einfache Riester-Produkte durch die staatlichen Zulagen eine Rendite von mitunter sechs Prozent ab, doch durch die Anlagestrategie der Hybridpolicen kann der Versicherte durchaus eine höhere Rendite erwarten. Diese läuft zweigleisig. Die Beiträge und Zulagen, die dem Versicherten als garantiertes Kapital zur Auszahlung gelangen, werden in einem klassischen Riesterdeckungsstock eingezahlt. Die nicht garantierten Beiträge fließen in Fondsanlagen, deren Auswahl der Versicherte selbst trifft. Alternativ kann er auch eine gemanagte Hybridpolice erhalten, die für ihn die Anlagestrategie übernimmt und bis zum Ablauf der Versicherung überwacht und betreut.
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