Die Riester-Rente bietet Versicherten der gesetzlichen Rentenversicherung die Möglichkeit, eine zusätzliche Altersvorsorge aufzubauen und hierfür vom Staat unterstützt zu werden. Die Zulagen zur Riester-Rente, die sich in eine Grundzulage und eine Kinderzulage aufteilen, werden dabei jährlich in den Riester-Vertrag investiert und erhöhen so die Ansparleistung.
Voraussetzung für den Erhalt der Riester-Förderung ist zum einen, dass der Vertragsinhaber zum förderberechtigten Personenkreis gehört, zum anderen muss aber auch ein entsprechend zertifizierter Vertrag abgeschlossen werden. Anbieter hierfür sind zum einen die Banken und Sparkassen vor Ort, aber auch die Versicherungsunternehmen wie Allianz, Generali sowie die Direktversicherer haben Angebote für die Riester-Rente im Angebot.
Anleger, die mit ihrer Riester-Rente eine möglichst hohe Rendite erzielen wollen, erhalten von den Anbietern immer wieder das Angebot einer fondsgebundenen Riester-Rente. Hierbei handelt es sich um eine Rentenversicherung, bei der die Gelder jedoch nicht verzinslich angelegt, sondern in einen Investmentfonds investiert werden. Je nach Anbieter erhalten Anleger dabei die Möglichkeit, einen oder mehrere verschiedene Fonds zu wählen und so Einfluss auf die Kursentwicklung zu nehmen. Vielfach wird sogar angeboten, die Fonds einmal pro Jahr kostenfrei zu tauschen, um zum Beispiel auf Marktveränderungen zu reagieren. Die Anbieter versprechen bei der fondsgebundenen Riester-Rente zumeist eine Rendite von 6-9% p.a. - Diese Rendite ist jedoch nicht garantiert, auch eine garantierte Ablaufleistung gibt es nicht. Die definitiven Erträge der fondsgebundenen Riester-Rente sind vielmehr von der Entwicklung des zugrunde liegenden Investmentfonds abhängig. Hat sich dieser gut entwickelt, wird auch die Rendite positiv ausfallen. Im Rahmen der Zertifizierung von Riester-Produkten wird jedoch vorausgesetzt, dass Anleger in jedem Fall die eingezahlten Beiträge zurück erhalten, ein Verlust ist bei der fondsgebundenen Riester-Rente also ausgeschlossen.
|