Selbst wenn es sich bei der Riester-Rente um eine Altersvorsorge auf Lebens- oder Rentenversicherungsbasis handelt, so heißt das nicht zwangsläufig, dass nur Versicherungsgesellschaften ihren Kunden diese Rente anbieten. Vielmehr haben auch Banken und Sparkassen, gerade auch im Zuge der Neueinführung des Wohn-Riesters, für sich entdeckt, dass sie ihren Kunden die Riester-Rente genauso gut anbieten können wie die Versicherungen. Und das nicht einmal mit schlechten Zahlen. Denn nimmt man die CiV-Versicherung, die im Namen der Citi-Bank die Produkte verkauft, so stieg das Neugeschäft um 24 %, vor allem dank der Riester-Rente. Dabei kann der Versicherte wählen zwischen zwei Varianten der Riester-Rente. Während die klassische Variante „Sicherheit“ eher auf Sicherheit und kontinuierliche Renditeentwicklung steuert, setzt der Vertrag „Rendite“ auf ein Mehr an Rendite. Hier werden die Anteile in Fonds durch ein „aktives CiV Anlagemanagement" investiert. Dabei sind beide Riester-Varianten zertifiziert, d. h. das Unternehmen muss dem Versicherten garantieren, dass seine Beiträge und die gewährten staatlichen Zulagen bei Beginn der Rentenzahlung auch garantiert zur Auszahlung kommen. Insofern können lediglich die bisher erwirtschafteten Überschussanteile und die Zinsen in risikoreichere Anlagen investiert werden.
Die CiV-Versicherung kümmert sich nach eigenen Angaben nach dem Vertragsabschluss um die Beantragung der staatlichen Riester-Zulagen, die im Übrigen auch für die Generation 50+ gewährt werden. Für Antragsteller, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, sieht der Gesetzgeber einen Berufseinsteigerbonus in Höhe von 200,00 € vor, der direkt in den Riester-Vertrag eingezahlt wird.
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