In vielen Fällen überbieten sich die Versicherungen mit ihren Versprechungen in Bezug auf die möglichen Renditeerwartungen bei Kapitalversicherungen und der damit verbundenen Ablaufleistung. Da auch die Versicherten selbst für ihr angelegtes Geld entsprechende Rendite erwarten, sind die Versicherer gezwungen, die Beiträge oftmals auch in risikoreiche Anlagen zu investieren, da sie sonst befürchten müssen, dass die Kunden bei ihnen keine Verträge mehr abschließen. Von daher ist es auch nicht verwunderlich, dass der AXA Versicherungskonzern mit seiner TwinStar Riester Rente damit wirbt, dass dieses Produkt eine der höchsten lebenslangen Renten garantiert. Die Zeitschrift „Focus Money“ hat diese Aussage im Übrigen im August 2008 bestätigt. Dabei bezieht sich diese Garantiezusage lediglich auf den Teil des Vertrages, bei dem die Versicherungskonzerne unisono eine Ablaufgarantie zusagen müssen, da der Vertrag sonst den Anspruch verliert, im Sinne der Riester Rente förderwürdig bzw. -fähig zu sein. Von daher kann sich der Versicherte ganz darauf verlassen, dass bei der „TwinStar Riester Rente“ der AXA seine Beiträge inklusive der Zulagen bei Vertragsablauf zur Auszahlung gelangen. Beträge aus Überschussbeteiligungen oder Zinsen, die während der Vertragslaufzeit bereits geflossen sind, legt die AXA so an, dass der Versicherte die Chance auf eine noch höhere Rendite bekommt.
Steht das Vertragsende an, so kann der Versicherte den Rentenbeginn derart flexibel gestalten, dass er den Rentenbeginn zwischen dem 61. und 85. Lebensjahr wählen kann; alternativ besteht die Möglichkeit, bis zu 30 % des Kapitals als Einmalzahlung zu erhalten.
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