Seit einigen Jahren gibt es in Deutschland die gesetzliche Pflegeversicherung, die Pflegebedürftige finanziell unterstützen soll. Mit dieser Versicherung können dann die Kosten der ambulanten oder stationären Pflege beglichen werden, wobei die Leistungen oft nur einen Teil der tatsächlichen Kosten abdecken können. Um die Differenz der Kosten zu den Leistungen der Pflegeversicherung abzudecken, bieten viele private Versicherungsunternehmen eine private Pflegeversicherung, die grundsätzlich von allen Menschen in Deutschland abgeschlossen werden kann. Da die Leistungen der einzelnen Anbieter jedoch sehr unterschiedlich sind, sollte ein Pflegeversicherung Vergleich durchgeführt werden. Er gibt Auskunft über die jeweiligen Leistungen, aber auch über die Preise der Versicherung. So muss beim Pflegeversicherung Vergleich unter anderem zwischen der Pflegegeldversicherung und der Pflegetagegeldversicherung unterschieden werden. Die Pflegegeldversicherung, die zum Beispiel von der Württembergischen oder der der HanseMerkur Versicherung angeboten werden, übernimmt dabei je nach festgelegter Pflegestufe die Kosten der stationären Pflege, so zum Beispiel die Kosten eines Alten- und Pflegeheims. Dabei werden jedoch nur die tatsächlich entstehenden Kosten abgedeckt, die Pflege von Angehörigen hingegen kann hiermit meist nicht finanziert werden. Dies hingegen ist mit der Pflegetagegeldversicherung möglich. Auch sie wird von zahlreichen Versicherungsgesellschaften angeboten, exemplarisch seien die DKV, die HanseMerkur sowie die Bayerische Beamtenkasse genannt. Im Pflegefall erhalten Versicherte hierbei eine festgesetzte Leistung pro Tag, unabhängig davon, ob der Betroffene eine stationäre Behandlung oder aber die Pflege in den eigenen vier Wänden wünscht. Mit dem Pflegetagegeld kann dann ein ambulanter Pflegedienst oder aber ein Angehöriger finanziert werden.
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