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WERTSICHERUNGSFONDS VON VERSICHERUNGEN

Erhalt der Zahlungsfähigkeit von Versicherungen

Wer eine Versicherung abschließt muss in gewissen Abständen eine Versicherungsprämie zahlen. Die Versicherungsgesellschaft tritt dafür im Versicherungsfall ein. Die große Herausforderung für die Versicherungsgesellschaft ist hierbei, ein ausgewogenes Cash Management zu realisieren. Ein Werkzeug hierfür sind sogenannte Wertsicherungsfonds.

Ein Fond ist eine Zusammensetzung verschiedenster Investitionsalternativen. Ein Fond kann aus verschiedenen Aktien zusammengesetzt sein, aber auch andere Kapitalanlagen, wie zum Beispiel festverzinsliche Wertpapiere beinhalten. Es gibt verschiedenste Arten von Fonds. Wertsicherungsfonds unterscheiden sich von anderen Fonds durch die besonders auf Sicherheit ausgerichtete Anlagestrategie. Versicherungen setzen solche Fonds ein, um die liquiden Mittel des Unternehmens „zwischenzuparken“.

Ein Wertsicherungsfonds besteht größtenteils aus festverzinslichen Papieren. Solch ein Fond läuft zumeist über eine Laufzeit von 5-8 Jahren. Nach dieser Laufzeit bekommt der Anleger einen vorher vereinbarten Betrag ausgezahlt. Dieser garantierte Auszahlungsbetrag liegt zwischen 80 und 100 Prozent der angelegten Summe. Ein kleiner Teil des Fonds besteht aus Aktien und anderen Wertpapieren mit höherer Rendite. Der Vorteil eines solchen Fonds liegt klar auf der Hand. Die angelegte Summe kann nicht verloren gehen, da diese Fonds in regelmäßigen Abständen ihr Kapital mit verschiedenen Strategien sichern. Für Versicherungen ist dieser Vorteil von grundlegender Bedeutung, denn im Versicherungsfall muss die Versicherungsgesellschaft für seinen Kunden einstehen und liquide sein. Der daraus resultierende Nachteil ist die geringe Rendite solcher Papiere, denn der Großteil des Fonds besteht aus renditeschwachen, aber sicheren Papieren.

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