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PRIVATE KRANKENVERSICHERUNG FÜR MEDIZINER |
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PKV für Ärzte und Co
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Im Prinzip stehen Mediziner, dazu gehören Ärzte, Zahnärzte und Aip-ler, genau wie alle anderen Personengruppen vor der Wahl, ob sie sich gesetzlich oder privat versichern möchten. Nur mit dem Unterschied, dass Ärzte aufgrund ihres besonders hohen Einkommens im Vergleich mit anderen Angestellten relativ schnell die Jahresarbeitsentgeltgrenze erreichen, die ihnen diese Wahlmöglichkeit gibt, wenn sie als angestellte Ärzte in Krankenhäusern arbeiten.
Von den privaten Krankenversicherungen gibt es bei einigen Versicherungsgesellschaften Spezialtarife für Mediziner, die in etwa zwischen 20 und 30 Prozent unter den Tarifen vergleichbarer Angestellter liegen. Die Versicherer bieten diese Tarife nicht grundlos so günstig an, in der Regel versprechen sie sich von einem Arzt eine entsprechende Werbewirksamkeit und die damit verbundenen Vorteile, wenn gut verdienende Angestellte in die private Krankenversicherung wechseln.
Vergleicht man Statistiken aus der Vergangenheit, lässt sich feststellen, dass die Medizinertarife in der Beitragshöhe stabiler als andere Tarife sind. Für junge Ärzte werden häufig Spezialtarife angeboten, die mit noch niedrigeren Beiträgen locken, diese gelten dann allerdings nur bis zum Alter von 35 Jahren und gehen dann in einen Standardtarif über, der in der Regel entsprechend teurer ist.
Trotz der oft günstigen Medizinertarife müssen auch Ärzte sehr wohl überlegen, inwieweit sich eine private Krankenversicherung auf Dauer lohnt. Wer dann seine gesamte Familie, die Ehefrau und mehrere Kinder, auch privat versichern muss, zahlt häufig deutlich höhere Beiträge, als das in der gesetzlichen Krankenversicherung der Fall wäre, wo die Familie völlig kostenfrei mitversichert werden kann, wenn kein eigenes Einkommen erzielt wird.
Der Schritt in die private Krankenversicherung muss also immer genau überlegt werden und dabei sollten die persönlichen Vorstellungen von Familienplanung einfließen. Wer vorschnell in die private Krankenversicherung zu einem günstigen Medizinertarif wechselt, weil er aktuell Beiträge einsparen kann, könnte es unter Umständen später bereuen und muss dann viel Lehrgeld in Form von höheren Beiträgen zahlen. Außerdem kommt bei Medizinern noch hinzu, dass davon auszugehen ist, dass sie aufgrund ihres Status auch dann „besser“ behandelt werden, wenn sie gesetzlich versichert sind, allein schon deswegen, weil sie sich in der gesamten Branche besser auskennen und in der Regel über gute Beziehungen verfügen.
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