Für die Vereinte Krankenversicherungs AG heißt es schon seit dem 01.01.2003 „Endlich Allianz versichert“ – denn seit diesem Termin ist die Vereinte in die Allianz AG eingegliedert worden. Sie nennt sich nun „Allianz-Private Krankenversicherungs AG“ (APKV) und bietet für besondere Personengruppen verschiedene Tarif-Modelle an:
- Einsteiger und Existenzgründer - Höhere Angestellte und Unternehmer - Beamtenanwärter, Beamte und Pensionäre - Medizinstudenten, junge Ärzte und Ärzte.
Die Tarife und Leistungen sind entsprechend der Einkommen gestaffelt. Personen, die sich in einer Ausbildung befinden, werden nach Sondertarifen versichert.
Im Vergleich mit anderen Versicherungsgesellschaften bietet die APKV den Medizinern(!) ebenfalls günstige Konditionen an (... denn auch ein Arzt wird gegebenenfalls ein Fall für seine „Kollegen“…).
Die höchste Tarifstufe, die Privatkunden angeboten wird, ist „AktiMedBest“ mit folgendem Leistungskatalog (auszugsweise): - Reisekrankenversicherung eingeschlossen - ärztliche Behandlung, bei freier Arztwahl - Einbettzimmer und Chefarztbehandlung - Krankenhausaufenthalt ohne Zuzahlung - Behandlung auch durch Heilpraktiker - Vorsorge - hohe Absicherung bei Zahnbehandlungen - Kostenübernahme bei Inlays, Implantaten, Zahnersatz (85 %) - hohe Pflegepauschalen usw.
Im Vergleich mit den leistungen der gesetzlichen Krankenversicherer schneidet die APKV hier besonders gut ab. Für Beamte werden die Tarife entsprechend dem Dienstvertrag und dem Beihilfestatus so gestaltet, dass dem Versicherten in der Regel nur geringe jährliche Eigenleistungen zugemutet werden. Seit einigen Jahren erhalten gesundheitsbewusste Versicherte prozentuale Anteile der Versicherungsbeiträge erstattet. Diese Rückerstattung ist jährlich steigerungsfähig.
Alle Personen, die nicht pflichtversichert sind oder entsprechend ihrer sozialen Situation die Leistungen einer gesetzlichen Krankenkasse nicht in Anspruch nehmen dürfen, sollten sich privat versichern. Im Krankheitsfall können die Kosten sehr hoch werden und somit existenzgefährdend sein.
Die Allianz-Private Krankenversicherung birgt wenig Risiken. Die Gefahr einer Beitragsüberhöhung ist eigentlich nicht gegeben, eher werden die Tarife so gestaltet, dass eine solide Grundversorgung gewährleistet bleibt. Erhöhte Leistungen können durch Zusatzversicherungen und letztlich höhere Beiträge vertraglich festgelegt werden.
Auch als Mitglied einer privaten Versicherung ist man nur solidarisch, wenn man sich kostenbewusst verhält und vor allem eine gesunde Lebensweise führt.
|