In Zeiten leerer Kassen sind die Bürger auf der Suche nach Einsparmöglichkeiten auf allen Gebieten. Eine Versicherung, die mit einem hohen Anteil die Ausgabenseite eines Arbeitnehmers belastet, sind Beiträge zur Krankenversicherung. Vor allem im Internet gibt es viele Seiten, die einen kostenlosen Vergleich von Versicherungen aller Art anbieten. Wer dort einen Vergleich von Beiträgen für Krankenversicherungen durchführt, wird zu einem erstaunlichen Ergebnis kommen: Die erhobenen Beiträge variieren zum Teil ganz deutlich.
Die billigste Krankenversicherung erhebt einen Beitrag von 12%, während andere Krankenversicherungen Beiträge von über 14% erheben. So kann also der Wechsel zu einer günstigeren Krankenversicherung durchaus zu einer Einsparung von über 1000,- EUR / Jahr führen, und das bei vergleichbaren Leistungen, was natürlich die Grundvoraussetzung für einen seriösen Kostenvergleich ist.
Politisch wird der Wettbewerb gefördert, um einerseits die privaten Haushalte zu entlasten, und andererseits dem Versicherten die Möglichkeit zu einem Wechsel zu geben. Solange unter diesem Wettbewerb die Leistungen der Krankenversicherungen nicht leiden, ist dieser Wettbewerb ein gewollter Effekt, der vor allem dem Versicherten zugute kommt.
Der zunehmende Wettbewerb unter den Krankenversicherungen zwingt die ganze Branche kostengünstig und effektiv zu arbeiten. Nutznießer dieser Entwicklung ist der Versicherte, der im Gegensatz zu früher schneller und einfacher seine Krankenversicherung wechseln kann.
Beispielsweise ist eine Beitragserhöhung ein möglicher und zulässiger Grund für die Kündigung der bisherigen Mitgliedschaft, um zu einer günstigeren Krankenversicherung zu wechseln. Und so sind die Krankenkassen darum auch bemüht, die Zahl Ihrer Mitglieder zu halten und vor allem durch günstige Krankenversicherungsbeiträge Mitglieder anderer Krankenkassen abzuwerben. Viele GKVs laufen natürlich auch Gefahr, die Besserverdiener an die private Krankenversicherung zu verlieren.
|