Die Berufsunfähigkeitsversicherung wird für Arbeitnehmer immer wichtiger. Zum einen, weil immer mehr Menschen noch vor dem Erreichen des Rentenalters wegen einer Krankheit vorzeitig ihren Beruf aufgeben müssen und zum anderen, weil der gesetzliche Versicherungsschutz in den letzten Jahren deutlich reduziert wurde. Die finanzielle Lücke zwischen dem normalen Einkommen und der staatlichen Unterstützung kann durch eine Berufsunfähigkeitsversicherung ausgeglichen werden.
Im Falle der Berufsunfähigkeit zahlt die Versicherung eine monatliche Rente als Erwerbsunfähigkeitsrente bzw. Berufsunfähigkeitsrente. In der Regel erfolgt die Zahlung für die Dauer der Berufsunfähigkeit, längstens bis zum Erreichen der regulären Altersrente. Die Höhe der Rentenzahlung kann jeder Versicherte individuell festlegen. Die Versicherungen bieten dazu verschiedene Rentenstufen an, beispielsweise 750 Euro, 1.000 Euro oder 1.250 Euro. Nach der gewählten Rentenhöhe, die bei Berufsunfähigkeit gezahlt wird, berechnet sich der monatliche Versicherungsbeitrag für die BU. Hinzu kommen noch individuelle Faktoren, unter anderem das Alter zum Versicherungsbeginn, das Geschlecht, die Art des ausgeübten Berufs - leichte Bürotätigkeit oder körperlich anstrengende Tätigkeit - und gesundheitliche Risikofaktoren wie das Rauchen.
Grundsätzlich gilt bei der Versicherungsprämie der Grundsatz: Je früher die Versicherung abgeschlossen wird, desto niedriger ist der Versicherungsbeitrag. Gerade für junge Leute ist die private Absicherung des Risikos der Berufsunfähigkeit wichtig, da sie zu Beginn ihres Berufslebens keinen gesetzlichen Schutz genießen. Bei einem Vergleich von Berufsunfähigkeitsversicherungen können für die gleiche Rentenhöhe durchaus unterschiedliche Monatsbeiträge berechnet werden. Mit einem Vergleich kann jeder Versicherte daher den optimalen Versicherungsschutz zum günstigen Preis finden. Ein solcher Versicherungsvergleich lohnt sich auch bei den Versicherungsbedingungen. Dabei sollte die Versicherung auf den abstrakten Verweis in einen anderen Beruf verzichten und nur eine ärztliche Prognose in Bezug auf die Dauer der Berufsunfähigkeit von voraussichtlich 6 Monaten bestehen.
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